Psychoanalytische Psychotherapie für Kinder (Psychoanalytische Spieltherapie)

In der psychoanalytischen Spieltherapie stellt das Kind mittels Rollenspiel und Interaktion mit der Therapeutin seine innere Welt dar. Die wachsende Vertrauensbasis mit der Therapeutin und die Übertragungssituation fördern ein tiefes Verständnis für die innere Situation des Kindes. Unverständliches und Unbegreifbares löst Ängste aus. Das Kind versucht eigene Erklärungen zu finden, um diese Ängste zu binden und bedient sich altersspezifischer Phantasien und magischer Vorstellungen. Gelingt diese Form der Angstbewältigung nicht mehr, werden aus Schutz vor Angstüberflutung stärkere Abwehrmechanismen eingesetzt, die zu Hemmungen und Symptombildungen führen.

Die Therapeutin kann nun durch deutendes Spiel und über verbale Deutungen eine Modifikation der Ängste bewirken. Erlebnisse, Phantasien und Vorstellungen werden so im geschützten Rahmen neu erlebt und bearbeitet.

Ängste und Symptome werden dadurch vermindert bzw. aufgehoben. Das Kind erfährt ein neues Selbstbewusstsein und geht gestärkt in die nächste Entwicklungsphase.