Psychoanalytische Psychomotorik

 Eine Grafik zeigt Zusammenhang der drei wichtigsten Methoden Spielgeräte in der Praxis

Die Verbindung meiner Ausbildungen ermöglicht mir, für Kinder, die aufgrund von Wahrnehmungsproblemen und seelischen Problemen (Ängste, Verhaltensauffälligkeiten, etc.) eine sensorische Integrationstherapie und eine psychotherapeutische Behandlung benötigen, eine spezielle Therapieform anzubieten

In der Psychomotorik unterstützen sensomotorische Therapiegeräte die psychoanalytische Spieltherapie. Kinder können mit verschiedensten sensorischen Therapiematerialien wie z.B. Schaumstoffwürfel, Schaukel, Matten, Rollbrett, etc. verstärkt vestibuläre (Gleichgewicht), propriozeptive (Tiefensensibilität) und taktile (Tastsinn) Erfahrungen dazu gewinnen. Diese körpernahen Wahrnehmungsbereiche können dadurch besser aufeinander abgestimmt und integriert werden. Das Kind hat im psychomotorischen Raum die Möglichkeit, seinen Körper auf neue und andere Weise zu erleben. Damit es ein ganzheitliches Körperempfinden entwickeln kann, seinen Körper positiv besetzen und alle Körperteile integrieren kann, werden ihm Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote im Raum zur Verfügung gestellt.

Ein Kind erlebt die Welt mit und durch seinen Körper. Es tritt über seinen Körper mit der Welt, den Menschen und Dingen in Beziehung. Umgekehrt wirkt die Welt auf den Körper des Kindes ein. Stärker als in späteren Entwicklungsphasen spiegelt sich die individuelle Lebensgeschichte, geprägt von den prä-, peri- und postnatalen Erfahrungen, an und im Körper des Kindes wider.